
…also mal ehrlich, was für ein Scheiß…
oder seid ihr schon mal für den Frisör schnell nach Malle geflogen? So könnte man das in etwa vergleichen. Denn wie wir euch schon erzählt haben, sind wir momentan ja dran unsere sogenannten KITAS (das sind die offiziellen Aufenthaltsgenehmigungen) zu beantragen. Und das Ganze machen wir natürlich mit einem Agenten. Schließlich kennt sich der ja aus. Sollte man zumindest meinen. Schon bevor wir nämlich nach Deutschland flogen sollte er die Papiere soweit fertig haben, dass wir im Juli bereits mit unseren KITAS wieder zurückkommen könnten. Dem war aber leider nicht so. Er hatte die Papiere nicht fertig und schob es auf die muslimischen Ferien. Da die Genehmigungen von Jakarta (indonesische Hauptstadt auf Java) ausgestellt werden müssen und diese Insel fast komplett muslimisch ist liegt dort zu der Zeit alles brach. Also vereinbarten wir mit ihm, wieder mit Visa on Arrival einzureisen. Das ist für 30 Tage gültig und kann einmal um weitere 30 Tage verlängert werden. Soweit so gut, das bedeutete also, dass wir im September erneut aus Indonesien ausreisen mussten. Dafür bietet sich Singapur optimal an. Zweieinhalb Stunden Flug und schon ist man da. Vor Ort mit einem Kollegen des Agenten treffen, ihm die Papiere übergeben und er erledigt den Rest auf der Botschaft. Wir können uns währenddessen solange in Singapur vergnügen. Klingt nach Plan. So kamen wir also zu unserem Flug nach Singapur am 12. September. Bis dahin sollten die Papiere ja dann leicht fertig sein. SOLLTEN! Waren sie aber nicht. Diesmal waren jedoch keine Ferien Schuld. Angeblich hatten sich die Regulationen in Indonesien zwischenzeitlich so geändert, dass der Agent nicht fertig werden konnte. Da half auch kein jammern und klagen, denn Fakt war, dass wir aus Indonesien raus mussten. Und das bedeutete um zwei Uhr morgens aufstehen (immerhin dauert die Fahrt zum Flughafen ca. 2-3 Stunden, je nach Verkehrslage), um 07.30 Uhr nach Singapur fliegen, Ankunft ca. 10.00 Uhr und dann… erstmal ein paar Singapur-Dollar am Automaten ziehen. Tja, könnte man… wenn die Karte funktionieren würde. Tat sie aber nicht. Weder die von Oliver, noch die von Franziska. Warum weiß bis heute keiner, jetzt funktionieren sie wieder. Immerhin konnte ich etwas Geld abheben. Da gab es nur ein klitzekleines Problem. Auf meiner Karte war nämlich nicht besonders viel Guthaben drauf. Aus Sicherheitsgründen habe ich nur eine Prepaid Kreditkarte. Das heißt, nur das zuvor aufgeladene Guthaben kann verbraucht werden. Wenn man die Karte verliert oder sie geklaut wird ist das eine praktische Sache. Wenn man aber in der teuersten Stadt der Welt steht, Geld holen will und vorher nichts aufgeladen hat ist das ziemlich uncool. Und so begab es sich, dass wir zu dritt mit stolzen 200 Singapur Dollar (das sind etwas 150 €) am Flughafen standen und erstmal nicht so genau wussten wohin. Immerhin konnten wir noch im Airport die schöne Erfahrung machen, dass die Singapurianer (oder wie immer man die auch nennt) ein sehr freundliches und hilfsbereites Völkchen sind. Man erklärte uns die günstigste Art sich fortzubewegen, nämlich die Metro, und auch sonst waren sie jederzeit freundlich und hilfsbereit.
Das bisschen das wir von dieser Stadt sehen konnten war sehr beeindruckend. Allerdings trifft ein „bisschen“ es ziemlich genau, wir steuerten nämlich geradewegs eine große Mall an von der wir dachten, dass man dort den Tag ohne großes Vermögen am besten verbringen konnte. Die Mall war dann auch echt beeindruckend und wir haben es fast geschafft uns darin zu verlaufen.
Glücklicherweise funktionierte, warum auch immer, die Zahlung an den Geschäftskassen einwandfrei mit Karte und so konnten wir wenigstens die Zeit nutzen um zum Frisör zu gehen und ein deutsches Bierchen im Biergarten (klingt komisch, ist aber so) zu zwitschern.
Ach so, und da wir schon mal da waren, warfen wir auch noch einen Blick ins Mövenpick. Das darf in dieser Stadt natürlich auch nicht fehlen.
Alles in allem war der Tag dann auch schnell rum und Abends ging es zurück nach Bali. Allerdings haben wir auf dem Weg dahin noch das Paradies entdeckt und mussten noch kurzfristig eine kleine Shopping-Pause einlegen.
Beim nächsten Besuch in Singapur sind wir allerdings besser vorbereitet, denn jetzt sind wir ja die absoluten „Auskenner“ was diese gigantische Stadt betrifft. Und so heißt es für uns am 10. November: Wir kommen wieder! (Und wehe, der Typ hat die Papiere bis dahin wieder nicht fertig…)
Auf zum LovFes…
das heißt wirklich so! Das LovFes oder auch Lovina Festival genannt ist ein viertägiger Event in dem sich hier mächtig was rührt. Die ursprüngliche Idee dieses Festivals ist den Menschen, oder besser gesagt hauptsächlich den Touristen, den Norden Balis näher zu bringen. Es ist kein Geheimnis, dass die bekanntesten Reiseziele Balis alle im südlicheren Bereich liegen. Und um das zu ändern haben sich die Gründer dieser Veranstaltung so einiges einfallen lassen. Zur Eröffnung gibt es zum Beispiel ein großes Spektakel am Strand das wirklich sehenswert ist. Ca. 700 Tänzerinnen aus den umliegenden Gemeinden tanzen gemeinsam im Sonnenuntergang ihre traditionellen Tänze.
Natürlich gibt es noch viele weitere Attraktionen, Live-Musik, Colour Run, Schaum-Party und natürlich wie könnte es auch anders sein, jede Menge Leckereien zu essen. Wir haben für euch fleißig probiert und einige schmackhafte Tipps wenn euch euer Weg zu uns führt.
und jetzt seid ihr doch bestimmt neugierig…
…was es auf der Baustelle so neues gibt. Da tut sich jetzt so einiges. Aber um es gleich vorweg zu nehmen, einen Namen gibt es immer noch nicht. Wir dachten nicht, dass das so schwierig werden würde aber sobald uns ein Name gefällt muss geprüft werden ob er schon anderweitig registriert ist. Da es hier aber schon so einige Unterkünfte gibt sind tatsächlich schon sehr viele vergeben. Noch nehmen wir es aber locker und suchen einfach weiter. Nun zurück zur Baustelle, da geht es jetzt zügig voran. Wir haben forciert, dass die erste Villa schon mal soweit fertiggestellt werden soll, dass wir die Einrichtung ordern können. Schließlich müssen wir jetzt schon an Marketing denken und dafür sind Fotos zwingend erforderlich. Außerdem wird es noch einige Zeit in Anspruch nehmen das passende Inventar, sowie Dekorationen, etc. zu organisieren. Deswegen gibt es an dieser Stelle jetzt wieder ein paar neue Bilder für euch.
Sieht doch schon ganz ordentlich aus, oder? Übrigens gibt es auch zum Thema „Test-Bewohner“ Neuigkeiten. So haben wir bereits Anfang Februar unsere erste fixe Buchung. Wir freuen uns ganz besonders auf Sabine und Chris aus Österreich, die sich bereit erklärt haben sich als Test-Bewohner zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber auch noch weitere Anfragen und wir stehen mit einigen „Freiwilligen“ in Kontakt. Auch hier würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn aus dem ein oder anderen Kontakt noch eine richtige Buchung wird. Die Testphase haben wir für den Februar geplant und während dieses Zeitraums kostet die Übernachtung mit Frühstück 10 € pro Person und Nacht. Wie ihr seht, das sind eigentlich nur die Unkosten für Wasser, Strom und eben Frühstück. Zu erwähnen bleibt noch, dass im Februar noch Regenzeit ist, was aber nicht heißt, dass es ununterbrochen regnet. Es muss einfach mit (teils auch heftigen) Schauern gerechnet werden, was eigentlich aber gar nicht so schlimm ist, denn warm ist es ja trotzdem. Das Meer ist zu der Zeit noch etwas unruhig und so muss tagesabhängig entschieden werden, ob man ins Meer gehen kann. Wen das nicht abschreckt der kann sich gerne noch bei uns melden falls Interesse zum testwohnen besteht. Aufgabe für alle Bewohner wird es dann sein uns einen kleinen Fragebogen auszufüllen und natürlich Verbesserungsvorschläge zu machen. Oder auch einfach kundzutun was ihnen besonders gut gefallen hat. Auch für Lob sind wir gerne empfänglich 😉
Ansonsten sind wir momentan dran, eine geeignete Hotel-Software für uns zu suchen, die Innenausstattung zu planen, Ausstattung wie z.B. Bettwäsche zu organisieren und vieles mehr. Es wird uns nicht langweilig. Und dann steht da ja noch die Herausforderung „Agent“ ins Haus, dem müssen wir jetzt erstmal ordentlich auf die Füße treten damit der mal in die Gänge kommt. Nicht dass wir Dauergäste in Singapur werden….
Ach, und da mich auch einige Fragen nach unseren Hunden erreicht haben…. denen geht es gut, die sind wie Geschwister. Lieben und streiten sich, mal mehr mal weniger. Aber eins steht fest, langweilig wird es mit den Beiden definitiv nicht 🙂 Niemals!


Der Beitrag, ist wie immer super Karin. Markus und ich wir sind schon große Bali Fans, und wir kommen nächstes Jahr hundertprozentig wieder,uns hat es mega gut in Lovina gefallen. Also bis nächstes Jahr……
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Ich kanns kanns erwarten bis Februar. Wir zählen schon die Tage. Es sieht einfach so toll aus, Wahnsinn! So wie mich das anschaut haben wir jetzt schon unser Urlaubsziel für die nächsten Jahre gefunden. Wir freuen uns schon wahnsinnig Euch wiederzusehen. Liebe Grüße aus Salzburg Sabine und Christian
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Hey 👋 ihr zwei! Wie schon gesagt, wir freuen uns auch riesig auf euch und natürlich hoffen wir, dass es euch wirklich so gut gefällt, dass ihr gerne wieder kommt. Stammgäste sind doch das Beste was uns passieren kann 👍🏻🤗
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