Aller Anfang ist schwer…

Hat jemand unsere Tasche gesehen …?

Im Schnellverfahren ist fast eine Woche vergangen seit wir angekommen sind. Die Ankunft am Flughafen war unspektakulär, bis auf die Tatsache, daß eines unserer Gepäckstücke vermisst wurde. Inzwischen ist es in Singapur aufgetaucht und wird  nach Denpasar geschickt. Da müssen wir also noch ein wenig drauf warten. Mittlerweile haben wir uns schon ein bisschen eingelebt und unser gemietetes Häuschen bezogen. Eine kleine Oase (fast) mitten im Dschungel und trotzdem nah am Ort. Ungewohnt für uns Europäer sind wohl die offenen Bäder, die auf Bali allerdings völlig normal sind. Eine interessante Erfahrung, mit Gecko, Frosch und Co. zu duschen während dir die Sonne ins Gesicht lacht. Hier kann man es jetzt erstmal aushalten. Obwohl wir dafür einige kleine Hindernisse zu bewältigen hatten.

 

Das verrückteste Shopping der Welt …

Wir hatten das Haus bereits im November möbliert gemietet, dabei aber nicht bedacht, dass keinerlei Inventar hier sein würde. Das heißt, keine Töpfe, Teller, Gläser, Mülleimer, Putzmittel oder Sonstiges. Lediglich die Möbel waren da. In unseren 30 kg Reisegepäck pro Person hatten wir natürlich nicht unbedingt viel Kochgeschirr enthalten. Da war guter Rat erstmal teuer. Zum Glück haben wir Vega, unsere liebe und hilfsbereite Vermieterin die  einen ganzen Tag damit verbracht hat mit uns die nötigsten Sachen zu shoppen. Die verrückteste Art einzukaufen, die wir jemals erlebt haben. 6 kleine Balinesen die um dich rumwuseln um dir zu helfen alles zu finden. Schlussendlich waren wir dank Vega erfolgreich und haben unsere Unterkunft mit dem nötigsten ausgestattet.

 

Wer braucht schon eine Waschmaschine …?

Waschmaschine? Noch nicht vorhanden. Wäsche wird erstmal zur Wäscherei gebracht, die gibt es hier an jeder Ecke. 50 Cent pro Kilo Wäsche, das ist verschmerzbar. Dafür haben wir einen erstklassigen Wasserspender erstanden. Der versorgt uns mit kaltem und heißem Trinkwasser – zur Herstellung unseres Kaffees einfach unverzichtbar,      weil … Kaffeemaschine ebenfalls nicht vorhanden. Leitungswasser sollte man hier weder trinken noch zum kochen verwenden, ein weiterer Pluspunkt für unser Wasser-Maschinchen, da kann man nämlich jederzeit problemlos sauberes Wasser abzapfen.

Wasserspender

Born to be wild …

Unsere Mobilität ist noch sehr eingeschränkt. Ein Auto haben wir erstmal nicht, aber immerhin haben wir schon mal einen Scooter, das wohl häufigste Verkehrsmittel auf Bali. Der reicht um schnelle Spontanfahrten zu tätigen. Francis verzichtet aber lieber auf das Zweirad-Feeling. Wenn wir zu dritt losziehen wollen rufen wir Made an, ein sehr liebenswerter Balinese, den wir auch schon von unseren letzten Bali Aufenthalten kennen und der uns gegen eine kleine Gebühr durch die Gegend kutschiert. Praktisch, da er uns auch oft hilft bestimmte Dinge zu dolmetschen und sich natürlich in der Gegend gut auskennt. Er weiß immer ein paar Tipps und Tricks wo man Sachen günstig erstehen oder erledigen kann.

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Außerdem ist er eine weitere große Unterstützung für unser geplantes Vorhaben. Ihr wollt wissen was das ist? Dann bleibt bei uns – wir haben da so einiges vor …

 

5 Gedanken zu “Aller Anfang ist schwer…

  1. Hallo, ihr 3 Abenteurer!
    Eine tolle Geschichte, insbesondere auch dadurch, dass ihr uns mitnehmt. Herzlichen Dank dafür. 💐

    Ein hübsches Domizil habt ihr euch da ausgesucht. Kommen da auch noch Aufnahmen von innen? (Bin nicht neugierig,…. will nur alles wissen😂). Und wie lange habt ihr vor, dort zu bleiben? Nur 1 Jahr?

    Einstweilen einen ganz herzlichen Gruß aus dem stürmischen, kalten und verregneten Deutschland (Nähe Köln). Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sich eure Pläne ohne nennenswerte Probleme realisieren lassen.

    Alles Liebe
    Tina (Old Lady)

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  2. Ich freue mich für Euch, dass Ihr gut auf der „Insel der Götter“ angekommen seid! Schön, dass Ihr auch die unkonventionelle Art der Balinesen – die für uns Deutsche erst mal gewöhnungsbedürftig ist – mit Gelassenheit und Humor nehmt! Das ist der richtige Start. 😉 Mit der Zeit wird man dann auch selbst gelassener und nimmt nicht mehr alles so streng. Die Zeit läuft auf Bali eben langsamer und man passt sich an, was dann natürlich eine Bereicherung ist.
    Viele Eurer Eindrücke erkenne ich selbst wieder. Mein Mann und ich hatten vor 2 Jahren das ähnliche Problem mit der Einrichtung in unserem Haus. Heute weiß ich, für die Balinesen heißt Möbeleinrichtung: Bett, Stuhl und Tisch. ;-D
    An das offene Bad werdet Ihr Euch sicherlich schnell gewöhnen und es mit der Zeit lieben… ich habe es genossen beim duschen in den Sternenhimmel zu schauen. 🙂
    Euer Haus sieht auf jeden Fall toll aus!
    Leider haben sich unsere Flüge überschnitten… Ihr nach Bali und ich erstmal zurück nach Deutschland. 😦
    Ich hoffe aber, dass wir uns ganz bald endlich persönlich kennenlernen!
    Bis dahin wünsche ich Euch weiterhin einen tollen Start im Paradies und verschneite Grüße aus der alten Heimat
    Ricarda

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